Hauptmenü
schlank bleiben
Milch und Joghurt für die schlanke Linie
Milchtrinken lohnt sich gleich mehrfach, denn leidenschaftliche Milchtrinker haben nicht nur starke Knochen, sondern außerdem ein geringes Risiko für Übergewicht.
Wer viel tierisches Fett zu sich nimmt, wird dick. Der Spruch ist hinlänglich bekannt, aber nicht immer ganz richtig. Denn was für Fleisch und Wurstprodukte gilt, scheint für die Milch nicht zuzutreffen.
Mehrere wissenschaftliche Studien, wie etwa eine Studie an 800 italienischen Grundschülern, weisen darauf hin, dass ein angemessener Verzehr von Milch und Milchprodukten mit einer schlanken Linie und einem geringeren Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Diabetes belohnt wird.
Bisher sind die genauen Zusammenhänge des schlank machenden Phänomens noch nicht hinlänglich erforscht. Eine Studie aus dem Jahr 2000 hat einen ersten Hinweis darauf gegeben, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Milch überflüssigen Pfunden den Garaus machen können. Vor allem Kalzium, das essenziell für starke Knochen und Zähne ist, soll vor Übergewicht schützen.
Die Forscher der Studie untersuchten die Wirkung einer erhöhten Kalziumzufuhr an übergewichtigen Erwachsenen. Die Erhöhung der Kalzium-Zufuhr von 400 mg auf 1000 mg am Tag brachte bei ihnen eine Gewichtsreduktion von durchschnittlich knapp fünf Kilogramm Körpergewicht im Jahr.
Auch jüngere Studien konnten einen Zusammenhang zwischen purzelnden Pfunden und einer kalziumreichen Ernährung mit einem hohen Anteil an fettreduzierten Milchprodukten aufzeigen. So konnte etwa belegt werden, dass übergewichtige Menschen schneller überflüssige Kilos verlieren, wenn sie größere Mengen an Milchprodukten wie Joghurt und Buttermilch verzehren.
In weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen muss geklärt werden, ob die beobachteten Effekte allein auf das Konto des Kalziums gehen oder ob auch andere Inhaltsstoffe der Milch eine wichtige Rolle im Kampf gegen das Übergewicht spielen. In jedem Fall lohnt sich der Griff zum Milchglas nicht nur für die Knochen. Wer also etwas für die schlanke Taille und gute Blutwerte tun will, sollte reichlich fettarme Milch und Milchprodukte in den täglichen Speiseplan einbauen.
Bei Hungeratacken Ballaststoffe
Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide, die vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie können durch die Enzyme im Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher nicht verwertet werden. Sie wurden daher lange Zeit von den Ernährungswissenschaftlern als Ballast bezeichnet, wovon sich dann ihr Name ableitete. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und in geringen Mengen in Milch vor. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen Ballaststoffen (wie Johannisbrotkernmehl, Guar, Pektin und Dextrine) und wasserunlöslichen (Cellulose).
Ballaststoffe kommen in verschiedenen pflanzlichen Nahrungsmitteln in unterschiedlicher Menge vor. Man unterscheidet:
* Zellulose: Getreide, Obst, Gemüse
* Hemizellulose: Vollkorngetreide, Gerste, Hülsenfrüchte
* Lignin: Obstkerne, Gemüse (Fäden bei grünen Bohnen), Getreide
* Pektin: Obst, Gemüse (besonders Äpfel, Quitten)
* Alginate in Algen: Agar, Karrageen
Wirkung in Magen und Darm
Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Hungersignale sendet das Gehirn erst bei sinkendem Blutzuckerspiegel. Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen, dadurch kommt es zu einem geringeren Blutzuckeranstieg nach dem Essen. Deshalb wird vor allem Diabetikern empfohlen, sich ballaststoffreich zu ernähren.
Im Darm sorgen Ballaststoffe durch weitere Wasserbindung für eine Zunahme der Stuhlmenge, die auf die Darmwände Druck ausübt und dadurch die Verdauungstätigkeit (Peristaltik) anregt. Die wasserunlöslichen Ballaststoffe werden nur zu einem kleinen Teil, die wasserlöslichen nahezu vollständig, im Darm von der Darmflora abgebaut. Bei dieser Fermentation entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat, die von der Dickdarmschleimhaut weitgehend resorbiert werden und zur Ernährung der Schleimhautzellen dienen. Ballaststoffe können bis zum 100fachen ihres Eigengewichtes an Wasser binden. Es ist daher vor allem bei separater Aufnahme von Ballaststoffen wie Leinsamen oder Weizenkleie sehr wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken, da der Verdauungsbrei im Darm sonst auf Grund von Wassermangel verhärtet und eine Verstopfung begünstigt statt ihr entgegenzuwirken.
Mit der Flüssigkeit binden Ballaststoffe auch Mikroorganismen, Cholesterin und Gallensäure, was sich positiv auf den Organismus auswirkt. Sie binden aber auch Mineralstoffe, die ebenfalls ausgeschieden werden. Bei ausgewogener Mischkost stellt das kein Problem dar, bei separater Ballaststoffzufuhr kann längerfristig jedoch ein Mineralstoffmangel auftreten.[1]
Während ballaststoffreiche Kost den Darm schneller passiert als ballaststoffarme, ist ihre Verweildauer im Magen länger, da sie dort länger verarbeitet wird.
Ballaststoffe können Blähungen verursachen, vor allem bei der Umstellung auf ballaststoffreichere Kost. Kleine Kinder und ältere Menschen vertragen häufig keine Kost, die viele unlösliche Ballaststoffe enthält.
Mehrere Studien belegen, dass eine ballaststoffreiche Kost das Erkrankungsrisiko der Koronaren Herzkrankheit und somit das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, vermindern.Ein möglicher Grund hierfür könnte der cholesterinsenkende Effekt der Ballaststoffe sein. Dieser wiederum kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass Ballaststoffe die Gallensäureausscheidung im Stuhl erhöhen, was zu einer kompensatorisch gesteigerten Gallensäuresynthese führt, die wiederum Cholesterin verbraucht.
Ballaststoffgehalt ausgewählter verzehrfertiger Lebensmittel in Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm Lebensmittel Vollkornreis 3,7 Parboiledreis 0,6 Roggenmischbrot 6,0
Weizenbrötchen 3,4 Cornflakes 4,0 Müsli 4,6
Pommes 2.6 Weizenspeisekleie 49,3 Champignons 1,9
Kartoffeln 1,9 Karotten 2,9 roter Paprika 3,6
Rosenkohl 4,4 Weißkohl 3.0 Blattsalat 1,8
Grüne Erbsen 5,0 Weiße Bohnen 7,5 Bananen 2,0
Äpfel 2,3 Getrocknete Aprikosen 8,0 Getrocknete Feigen 9,6
Walnüsse 4,6 Erdnüsse 7,1 Mandeln 9,8
Links: wissenschaft.de Ballaststoffe senken den Blutdruck Vollkorn statt Fasern
Getränke
Wasser, Kräutertees
Richtig abnehmen und dabei fit werden
und auch bleiben – ist möglich, und es ist gar nicht so kompliziert. Du solltest dich genau informieren, damit dein Körper alle Stoffe bekommt, die er den Tag über braucht. Im Grob gesagt, sind das viel Getreide, Gemüse und Obst, ausreichend Eiweiß und ganz wenig Fett.
Das Gute daran: Du wirst schlanker werden, nicht durch - Eine CD hören? Eine Runde um den Block laufen?
Richtig essen - das ist es!
Wer dick ist und fit werden und auch bleiben will, das haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden, soll keine schnelle Diät machen, sondern seine Ernährungsgewohnheiten umstellen.
wie? Dazu müssen wir zweies wissen. Unser Körper ist genetisch so angelegt, sich mit einer Fettschicht vor Kälte und Hunger zu schützen. Heute ist das nicht mehr nötig, jedes Haus hat Heizung, wir leben im Überfluss, und keiner hackt mehr denTag Holz. Wir sitzen in der Schule und bei der Arbeit, fahren mit dem Auto und mit der Bahn und verbrauchen deshalb viel weniger Kalorien als unsere Vorfahren. Andererseits will der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Und auch wer eine Diät ohne große Probleme durchhält, wiegt bald danach genauso viel, wenn nicht sogar mehr, als vorher. Man nennen das den Jojo-Effekt: Der Körper baut zwar Fett ab, aber er reduziert auch seinen Bedarf. Denn der Stoffwechsel hält sich an die Hungerzeiten Vorfahren und hält an kostbaren Energie fest. Wenn anschließend wieder normal gegessen, sind die Fettreserven schnell wiederüllt. Folge: Nach jeder Diät wird es schwieriger, die Pfunde wieder loszuwerden.
Heimliche Dickmacher
Fruchtsaft ist ein heimlicher Dickmacher - durch den Fruchtzucker macht zu viel Saft auf Dauer dick. Besser ist es, ungesüßten Tee oder Fruchtschorle (Verhältnis 1/3 Saft und 2/3 Wasser) zu trinken.
Käse kann sehr viel Fett enthalten. Weicher Camembert und Brie hat meistens einen Fettanteil von 50 % in der Trockenmasse. Kalorienärmer sind Hart- und Schnittkäse mit 25 % und 30 % Fett in der Trockenmasse. Es lohnt sich, im Supermarkt nach diesen Sorten Ausschau zu halten.
Salate liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Die Kalorien verstecken sich in Salatsaucen und Dips: Daher am besten keine Fertigprodukte nutzen und als Faustregel sollte maximal ein Esslöffel Öl pro Person verwendet werden.
Der Fettgehalt bei Wurst ist sehr unterschiedlich. Zu den fettreichen Wurstsorten gehören streichfähige Sorten wie Leberwurst, Mettwurst und Teewurst, aber auch Fleisch-, Gelbwurst und Salami. Kalorienarme Alternativen sind Wurstsorten mit Geflügel.